KONTAKT

Klassische Philharmonie Bonn e.V.
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53113 Bonn
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philharmonie-bonn.de


Künstlerische Leitung:
Prof. Heribert Beissel

Geschäftsführung:
Jürgen-Peter Freudenberg

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Jürgen-Peter Freudenberg
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Klassische Philharmonie Bonn
Herzlich Willkommen!

Die Klassische Philharmonie Bonn begrüßt Sie sehr herzlich und dankt für Ihr Interesse an uns, unseren Programmen und den Städten in denen wir auftreten. Gerne erwarten wir Ihre Kontaktaufnahme mit uns und freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre Klassische Philharmonie
Heribert Beissel, künstlerischer Leiter
www.heribert-beissel.de

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Die neue CD ist da!

Beethovens 7. Symphonie und
Klavierkonzert Nr. 5

CD-cover
zur Hörprobe und Bestellung


50 Jahre Klassische Philharmonie Bonn 1959 - 2009

Aus „Zubestellungen“ junger Musiker für die Bühnenmusik, das Weihnachtsmärchen und Kammeroperproduktionen beim Theater der Stadt Bonn entstand das „Chur Cölnische Instrumentalensemble“ unter seinem Gründer Heribert Beissel, damals 1. Kapellmeister in Bonn. Ausgefallene und oft pittoreske Spielstätten prägten die erste Zeit ohne jegliche Zuschüsse.

Elly Ney 1960
Das eigentliche Gründungskonzert fand am 29. März 1958 im Hörsaal 1 der Bonner Universität statt. Bald wurde der Evangelische Gemeindesaal an der Poppelsdorfer Allee die zweite Spielstätte. Die Konzerte wurden rasch zu einer ständigen Einrichtung und boten das wesentliche Repertoire eines Kammerorchesters. In der Folgezeit gab es durch die Wiederentdeckung der Werke Bonner Komponisten am kurfürstlichen Hof besonders interessante und auch beachtete Programme. In der Rückschau war der Beschluss, mit Elly Ney und Ricardo Odnoposoff Künstler von internationalem Rang zu verpflichten, und in der neu errichteten Beethovenhalle aufzutreten, mehr als gewagt. Der Saal war erstaunlicherweise stets ausverkauft, und der Mut belohnt. 1963 bestritt das Orchester erstmalig in Verbindung mit „Konzertrabofsky“ die Reihe der „Poppelsdorfer Schlosskonzerte“ und kaufte später dem Veranstalter die Rechte zur Eigenveranstaltung ab. Diese Konzertreihe wurde bald zu einer Attraktion im kulturellen „Bonner Sommer“ und lockt bis auf den heutigen Tag nicht nur die Bonner Musikfreunde sondern auch Besucher von weit her an.

Den großen Schritt zur sinfonischen Literatur ermöglichte der damalige Stadtdirektor der noch unabhängigen Stadt Bad Godesberg, Fritz Brüse mit dem Angebot, in der Stadthalle regelmäßig Sinfoniekonzerte zu veranstalten. Aus diesem Anlass erhielt das Orchester die erste wirkliche finanzielle Hilfe.

Drachenburgkonzert
Nach der Eingemeindung mit Bonn 1969 endete diese Konzertreihe. Vorsorglich war jedoch schon 1965 eine Konzertreihe in Bonn – die „Museumskonzerte“ – im Mosaiksaal des Rheinischen Landesmuseums eingerichtet, die nach der Eingemeindung mit einem breiten Spektrum von Kammermusik bis zur Kammeroper das Markenzeichen des inzwischen in „Chur Cölnisches Orchester“ umbenannten Klangkörpers wurden. Die „Museumskonzerte“ mit 221 Veranstaltungen endeten 1994. In den Jahren der Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Godesberg entstanden auch die Serenadenkonzerte im Beethovensaal der „Redoute“, die ebenfalls bis auf den heutigen Tag Bestand haben.

Musikhalle Anfang der 1970er Jahre
1968 ist das Gründungsjahr des, dem Chur Cölnischen Orchester als Pendant gedachten, „Chur Cölnischen Chores“, der seither in regelmäßigen Aufführungen in Bonner Kirchen, in der Beethovenhalle und der „Kleinen Beethovenhalle“ mit Oratorien- und a cappella-Aufführungen präsent ist. Eine intensive Zusammenarbeit mit dem WDR Köln ergab Aufnahmen von Werken vornehmlich zeitgenössischer Komponisten.

Zusammen mit dem Orchester fanden zahlreiche Tourneen im europäischen Ausland und Amerika statt. In der a cappella-Formation führten den Chor Tourneen nach Brasilien, den Jemen, Malaysia, Australien und Georgien. 1976 errang der Chor den 1. Preis des renommierten internationalen BBC Wettbewerbs. Auf dem Gebiet des Oratoriums kooperierte der Chor mit den Hamburger Symphonikern, dem Staatsorchester Halle und dem Brandenburgischen Staatsorchester.

Konzert Brühler Schloss 1970er Jahre
Das Orchester unternahm auch eigene Tourneen in die meisten europäischen Länder und nach Japan. Es entstanden die ersten Schallplatten und auch Rundfunkaufzeichnungen. In die beschriebene Zeit nach 1969 fielen für das Orchester neben der normalen Konzerttätigkeit etliche Ereignisse von besonderer Bedeutung wie:
1974 der Beginn der regelmäßigen Spanientourneen, das Projekt des WDR „Neue Musik“ mit Henzes „Novae de infinito laudes“ und seiner „Bänkellieder“, die Teilnahme am Beethovenfest 1980 mit Beethovens 9. Sinfonie, die 1979 eingerichtete Reihe „Schlosskonzerte auf der Drachenburg“, die bis 1989 Bestand hatte, und 1984 die Begründung einer bis heute bestehenden Konzertreihe im Kurtheater Bad Neuenahr. Unvergessen bleiben die Konzerte im von Balthasar Neumann mit reichem barocken Dekor ausgestatteten Treppenhaus des Brühler Schlosses, das Ort zahlreicher Empfänge und Feste für Staatsgäste der Bundesrepublik war, wozu das Orchester häufig für konzertante Beiträge eingeladen wurde. Die internationalen Erfahrungen vor allem im Bereich der Werbung machten die Suche nach einem neuen, griffigen Namen des Orchesters notwendig. Der regionalbezogene Name „Chur Cölnisches Orchester“ war vor allem im Ausland unverständlich und wurde gegen den Namen „Klassische Philharmonie Bonn“ ausgetauscht.

1986 ist das Gründungsjahr der Reihe „Wiener Klassik“, die mit dem neuen Orchesternamen bis heute in der Form von Abonnementkonzertreihen die Städte Bonn, Wiesbaden, Karlsruhe, Stuttgart, München, Nürnberg, Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Bielefeld und Bad Neuenahr bespielt.

Das Jahr 1991 brachte die zehnjährige Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom als Sponsor. Mit Hilfe der nun zur Verfügung stehenden Mittel konnte die, sich immer weiter ausdehnende Reihe „Wiener Klassik“ konsolidiert werden. Es entstanden CD-Aufnahmen und auf Wunsch des Sponsors Konzerte in fast allen größeren Städten der neuen Bundesländer. Neben dieser erfreulichen Entwicklung brachte das Jahr 1993 die Begründung der sehr erfolgreichen Matinee-Reihe in der „Kleinen Beethovenhalle“ Bad Godesberg, 1994 ein Konzert in Salzburg, die 2-jährige Reihe „Meisterwerke der Chormusik“ in der Kölner Philharmonie, die alljährlichen Neujahrskonzerte dort und die Konzerte seit 1999 bis heute in der Würzburger Residenz, die Mitwirkung 2000 beim Beethovenfest Bonn, Händels „Messias“ in San Marco zu Venedig und 2006 die landesweite Direktübertragung von Bachs „Johannespassion“ aus Barcelona.

Abschließend sollen die Festivals erwähnt werden, bei denen das Orchester mitwirken konnte: das Schleswig-Holstein Festival, die Bachwochen Ansbach, das Festival Mecklenburg-Vorpommern, die Bregenzer Festspiele und das Flandern-Festival, die Händelfestspiele Halle (der Chor), das Festival auf Schloss Kammer und die internationale Orgelwoche Nürnberg mit dem SDR-Rundfunkchor.

In allen Phasen seiner Entwicklung ist das Orchester sich seiner selbstgestellten Aufgabe treu geblieben, den Nachwuchs im und vor dem Orchester zu fördern. Die Zeiten großzügiger Mäzene und öffentlicher Mittel sind durch die derzeitige Wirtschaftskrise abrupt unterbrochen. Beim Betrachten dieser Entwicklung sollte man sich an die Zeit erinnern, als beim Untergang adligen Mäzenatentums die Bürger die kulturelle Verantwortung übernehmen mussten, und es auch taten, und hoffentlich auch wieder tun.

Beim Rückschauen auf die Geschichte unseres Orchesters und Chores erinnert man sich gerne und mit Dankbarkeit an die Namen der Mitbegründer Hans-Georg Büchel (Orchester) und Joachim Decker (Chor).

Heribert Beissel


Prospekt „Chronik eines Orchesters“

Anlässlich des 50 jährigen Jübiläums haben wir die Chronik unseres Orchesters in einem Prospekt zusammengefasst. Den Prospekt „Chronik eines Orchesters“ senden wir Ihnen gerne zu. Dazu senden Sie uns bitte einen frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag sowie zwei EUR in Briefmarken an die Klassische Philharmonie in Bonn.
Prospekt Chronik eines Orchesters
 
 
Stand: 01.04.2013 © 2000 - 2014 Klassische Philharmonie Bonn Design JB