WIENER KLASSIK Karlsruhe

Donnerstag, 28. Februar 2019, Karlsruhe

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Händel · Mozart · Haydn
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Georg Friedrich Händel

Concerto grosso h-Moll op. 6 Nr. 12

In einer vom Vater und Gönner verordneten Italienreise sollte der junge Komponist die italienische Art, Melodien zu erfinden, erlernen. Auf diese Weise kam Händel auf das interessante Experiment des Concerto grosso, neben der artifiziellen Kunstbauweise Melodisches dazu zu erfinden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364

Ein Meisterwerk allererster Klasse. Die Violine pflegt eine intime Zwiesprache mit ihrer älteren Schwester, der Viola. Der Austausch von wunderbaren Gedanken kennzeichnet den 1. Satz. Im 2. Satz erreichen beide Instrumente die Grenze der Gefühle. Die fast schon romantische Tonsprache macht diesen Satz zu einem beglückenden „Sonderfall“ im Schaffen Mozarts. Da wirkt der virtuose 3. Satz fast wie eine Befreiung.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 103 Es-Dur („mit dem Paukenwirbel“)

Nicht zu verwechseln mit der Sinfonie „mit dem Paukenschlag“. Man erlebt alle Vorzüge des reifen Stils Haydns. Geheimnisvoll leitet die Pauke das Anfangs-Adagio ein. Das Variationsgeflecht des 2. Satzes ist ein Kunstwerk für sich. Die höfische Tanzmusik des Menuetts und auch der 4. Satz sind eine Klasse für sich.

 

Sonntag, 31. März 2019, Karlsruhe

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Donizetti · Schumann · Mendelssohn
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Gaetano Donizetti

Ouvertüre zu „Don Pasquale“

Eine ausgezeichnete Ouvertüre schmückt die Spieloper „Don Pasquale“. Einfallsreich und wirkungsvoll ist die Präsenz vieler Motive und Themen in buntem Neben- und Nacheinander.

Robert Schumann

Violinkonzert d-Moll

Sein Violinkonzert gehört zum festen Repertoire eines jeden Künstlers. Die edle Anmut und Melodienseligkeit geben besonders dem 2. Satz eine romantische Verträumtheit. Virtuosität ist hier Mittel zum Zweck.

Felix Mendelssohn

Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)

Seine 4. Symphonie ist das Produkt einer Italienreise, verzichtet aber auf allzu folkloristische Stimmungsbilder. Berühmt ist der balladeske 2. Satz. Der 3. Satz mit seiner anmutigen Tanzweise verströmt und verliert sich. Das Presto entwickelt sich bald zu stürmischem Trubel und macht der Namensgebung „Italienische“ alle Ehre.