WIENER KLASSIK Karlsruhe

Dienstag, 19. Oktober 2021, Karlsruhe

1. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Beethoven
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Ludwig van Beethoven

Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62

Von dem Drama „Coriolan“ eines Dichters Heinrich Joseph von Collin ist allein die Ouvertüre übrig geblieben. Sie gehört heute zum Kernbestand des Konzertrepertoires. Inhaltlich beschreibt sie wie in einer symphonischen Dichtung den verblendeten Kampf eines „Helden“ gegen seine Vaterstadt.

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavier: Cunmo Yin
1. Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn

Der besondere Reiz dieses Konzertes beruht auf seiner lyrisch idyllischen Grundstimmung. Das neue ist der alleinige Einstieg des Klaviers. Im 2. Satz lassen Orpheus und Eurydike grüßen. Beethoven entwickelt eine neue Art des Dialogs zwischen Klavier und Orchester.

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Sie erfuhr bei der Uraufführung in Wien starke Beachtung und ungeteilte Anerkennung. Der Beginn ist ein typisches „per aspera ad astra“. Reiche Bläserunterstützung im 2. Satz, eine verzwickte Rhythmik im 3. Satz und ein sprudelndes Finale sind die Besonderheiten der Symphonie, die sich zwischen der „Eroica“ und der Fünften zu behaupten weiß.

Dirigent: Oliver Weder

Mittwoch, 3. November 2021, Karlsruhe

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Händel · Mozart · Schubert
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Georg Friedrich Händel

Suite aus der „Wassermusik“

Händels „Wassermusik“ hat ihren Ursprung in 3 Bootsfahrten, die der Kurfürst von Hannover nach seiner Inthronisation als König George I. von England auf der Themse unternahm. Es begleiteten ihn Händel und seine Musiker in guter Laune mit Freiluftmusiken in Form von kurzen Stücken wie einer französischen Ouvertüre, Tänzen und anderen barocken Formen. Natürlich fehlte auch eine typisch englische Hornpipe nicht.

Wolfgang Amadeus Mozart

Klarinettenkonzert A-Dur KV 622

Klarinette: Jonathan Groß

Dieses Konzert ist die Königin aller Klarinettenkonzerte. Erst spät hatte Mozart in Mannheim dieses dort schon weiterentwickelte Instrument kennengelernt. Das wienerische „Picksüßhölzel“ kannte man nur auf dem Tanzboden. Das ausdrucksvolle Adagio ist eine der schönsten Gaben Mozarts.

Franz Schubert

Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485

Der Konviktschüler und im Domchor aktive Schubert komponierte bereits mit 16 Jahren seine 1. Symphonie, wenig später mit 19 Jahren seine 5. Die Reife der Erfindung, die technische Partiturbehandlung für ein großes Orchester und die Sicherheit für Instrumenteneinsatz sind rätselhaft. Die entzückende Melodik seiner 5. Symphonie ist schwärmerisch und typisch wienerisch.

Dirigent: Alexander Hülshoff

Samstag, 4. Dezember 2021, Karlsruhe

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert

Antonio Vivaldi

2 Trompeten Konzert C-Dur RV 537

Georg Friedrich Händel

Arien

Johann Sebastian Bach

Violinkonzert Nr. 2 E-Dur BWV 1042

Francesco Manfredini

Concerto Grosso C-Dur op. 3 Nr. 12

Antonio Vivaldi

Arien

Arcangelo Corelli

Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 (Weihnachtskonzert)

Antonio Vivaldi

"Winter" für Violine und Streicher aus den Vier Jahreszeiten

Arien: Shai Terry – Sopran
Leitung: Ervis Gega

Samstag, 12. Februar 2022, Karlsruhe

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Wagner · Lebrun · Mozart
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Richard Wagner

Siegfried-Idyll

Entstanden zur Geburt seines Sohnes Siegfried ist es ein liebevolles Geschenk an Wagners Frau Cosima.

Ludwig August Lebrun (1752-1790)

Oboenkonzert d-Moll

Oboe: Tsai-Chen Juan

Es ist aus Mozarts Zeit das Werk eines Mitglieds der Mannheimer Hofkapelle, der dieser auch nach der Übersiedelung des Hofes nach München folgte. Lebrun galt als einer der besten Oboisten seiner Zeit. Sein Œuvre stellt dankbare virtuose Aufgaben an den Solisten. Eine Mannheimer empfindsame Melodik im 2. Satz verbindet sich mit der aus Frankreich hergeleiteten Geste eines Rondos zum Schluss.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 („Haffner-Sinfonie“)

Sie ist der Salzburger Bürgermeisterfamilie Haffner gewidmet. Ihr musikalisches Material stammt von einer geplanten Serenade eben auch für die Haffners. Später sah Mozart den musikalischen Stoff eher für eine Sinfonie geeignet. Der 1. Satz mit dem kantigen Hauptmotiv bestätigt das. Bemerkenswert ist Mozarts Anweisung für den letzten Satz „so schnell als möglich“.
Dirigentin: Annalena Hösel

 

Dienstag, 5. April 2022, Karlsruhe

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Glinka · Beethoven · Dvořák
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Michail Iwanowitsch Glinka

Ouvertüre zu Oper „Ruslan und Ludmilla“

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)

  • Klavier: Ilaria Loatelli
  • Violine: Ervis Gega
  • Violoncello: Alexander Hülshoff
Das Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester ist keineswegs ein Rückschritt zum Concerto grosso, sondern eine fortschrittliche Lesart der „Konzertanten Sinfonie“. Die Partien der Violine und des Violoncellos sind sehr anspruchsvoll, dagegen der Klavierpart, den technischen Möglichkeiten des Erzherzogs Rudolf von Österreich angepasst, etwas weniger. Dieses wunderbare Werk wird leider heute nicht so häufig gespielt, weil Stil und musikalisches Einverständnis der 3 Solisten kongruent sein müssen.

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur („Englische“)

Dirigent: Christoph König