WIENER KLASSIK Hannover

Sonntag, 28. April 2019, Hannover

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Telemann · Crusell · Rossini · Mozart
> weitere Infos

Georg Philipp Telemann

Orchestersuite G-Dur TWV 55:G 2 („La Bizarre“)

Der „Vielschreiber“ und dennoch geniale Komponist lässt an „La Bizarre“ keinen kompositorischen Trick aus. Es macht Spaß, ihm zuzuhören, Schadenfreude eingeschlossen.

Bernhard Henrik Crusell (1775-1838)

Klarinettenkonzert Nr. 3 B-Dur op. 11
Klarinette: Alexander Hildebrand

Wenig bekannt, aber im Konzertsaal stark im Kommen sind die Klarinettenkonzerte des finnischen Komponisten Crusell. Er verbrachte sein Leben überwiegend in Stockholm. Zwischen den Meilensteinen Mozart und Carl Maria von Weber ist Crusells Opus 11 ein Juwel an Virtuosität und Kantabilität.

Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Il Signor Bruschino“

Rossinis Oper „Il Signor Bruschino“ hat eine der eigenartigsten Ouvertüren. Für Witz und Überraschung bekannt, lässt er die Violinen zu Schlagzeugern mutieren. Ansonsten Presto, prestissimo!

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Entgegen aller Regel gab Mozart diese Sinfonie ohne das gewöhnliche Menuett heraus. Auch sonst hat dieses Meisterwerk ein doppeltes Gesicht: ohne Flöten, Trompeten und Pauke, aber mit Zitaten, die er z. B. nochmals in der „Jupiter-Sinfonie“ verwendet, ist sie formal ein Unikum. Übrigens komponierte Mozart das vom Publikum erwartete Menuett gehorsam später nach.