WIENER KLASSIK Hannover

Sonntag, 21. Oktober 2018, Hannover

1. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Beethoven · Mozart · Haydn
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Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Hier trifft der Ausspruch „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ des Grafen Waldstein zu, der auch deswegen die absolute Notwendigkeit der Übersiedlung Beethovens von Bonn nach Wien sah. Bestimmend ist die meisterhafte, sehr kammermusikalisch gesehene Ausarbeitung des sinfonischen Stoffes. Als 1. sinfonisches Werk ein Volltreffer!

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491
Vasily Gvozdetsky - Klavier

Dieses Konzert ist das Summum Opus aus dem Schaffen Mozarts für das Klavier. Eine noch nie dagewesene Dominanz der Bläser macht das „Neue“ in der langen Reihe seiner Klavierkonzerte aus und erzielt eine faszinierende Farbigkeit.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 104 D-Dur („Salomon-Sinfonie“)

Sie ist wohl Haydns meistbedeutende Sinfonie mit ihrem klaren Verweis auf Beethoven. Das rasante Finale mit seinen lyrischen Oasen verzückt.

Sonntag, 2. Dezember 2018, Hannover

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert

Wir möchten Ihnen emotional stimmungsvolle Momente in der schönsten Zeit des Jahreskreises vermitteln mit einer Sopranstimme, dem Glanz einer Trompete und Werken u. a. von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, César Franck und Max Reger.

Sonntag, 17. Februar 2019, Hannover

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Händel · Mozart · Haydn
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Georg Friedrich Händel

Concerto grosso h-Moll op. 6 Nr. 12

In einer vom Vater und Gönner verordneten Italienreise sollte der junge Komponist die italienische Art, Melodien zu erfinden, erlernen. Auf diese Weise kam Händel auf das interessante Experiment des Concerto grosso, neben der artifiziellen Kunstbauweise Melodisches dazu zu erfinden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364

Ein Meisterwerk allererster Klasse. Die Violine pflegt eine intime Zwiesprache mit ihrer älteren Schwester, der Viola. Der Austausch von wunderbaren Gedanken kennzeichnet den 1. Satz. Im 2. Satz erreichen beide Instrumente die Grenze der Gefühle. Die fast schon romantische Tonsprache macht diesen Satz zu einem beglückenden „Sonderfall“ im Schaffen Mozarts. Da wirkt der virtuose 3. Satz fast wie eine Befreiung.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 103 Es-Dur („mit dem Paukenwirbel“)

Nicht zu verwechseln mit der Sinfonie „mit dem Paukenschlag“. Man erlebt alle Vorzüge des reifen Stils Haydns. Geheimnisvoll leitet die Pauke das Anfangs-Adagio ein. Das Variationsgeflecht des 2. Satzes ist ein Kunstwerk für sich. Die höfische Tanzmusik des Menuetts und auch der 4. Satz sind eine Klasse für sich.

 

Sonntag, 28. April 2019, Hannover

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Telemann · Crusell · Rossini · Mozart
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Georg Philipp Telemann

Orchestersuite G-Dur TWV 55:G 2 („La Bizarre“)

Der „Vielschreiber“ und dennoch geniale Komponist lässt an „La Bizarre“ keinen kompositorischen Trick aus. Es macht Spaß, ihm zuzuhören, Schadenfreude eingeschlossen.

Bernhard Henrik Crusell (1775-1838)

Klarinettenkonzert Nr. 3 B-Dur op. 11
Klarinette: Alexander Hildebrand

Wenig bekannt, aber im Konzertsaal stark im Kommen sind die Klarinettenkonzerte des finnischen Komponisten Crusell. Er verbrachte sein Leben überwiegend in Stockholm. Zwischen den Meilensteinen Mozart und Carl Maria von Weber ist Crusells Opus 11 ein Juwel an Virtuosität und Kantabilität.

Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Il Signor Bruschino“

Rossinis Oper „Il Signor Bruschino“ hat eine der eigenartigsten Ouvertüren. Für Witz und Überraschung bekannt, lässt er die Violinen zu Schlagzeugern mutieren. Ansonsten Presto, prestissimo!

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Entgegen aller Regel gab Mozart diese Sinfonie ohne das gewöhnliche Menuett heraus. Auch sonst hat dieses Meisterwerk ein doppeltes Gesicht: ohne Flöten, Trompeten und Pauke, aber mit Zitaten, die er z. B. nochmals in der „Jupiter-Sinfonie“ verwendet, ist sie formal ein Unikum. Übrigens komponierte Mozart das vom Publikum erwartete Menuett gehorsam später nach.