WIENER KLASSIK Bremen

Samstag, 22. Dezember 2018, Bremen

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert

Sopran: Justyna Samborska
Trompete: Sayaka Matsukubo

Arcangelo Corelli (1653-1713)
Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 (Weihnachtskonzert)
Prof. Ervis Gega – Solovioline I
Ruth Müller – Solovioline II
Lev Gordin – Solovioloncello


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Laudate Dominum aus den Vesperae solennes de confessore KV 339

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Konzert für 2 Violinen und Streicher d-Moll BWV 1043
Prof. Ervis Gega – Violine I
Viliana Bobeva – Violine II

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Eia, ergo, advocata nostra“ aus dem Salve Regina HWV 241
Prof. Ervis Gega und Ruth Müller – Violinen
Lev Gordin – Violoncello

Adolphe Adam (1803-1856)
O Holy Night

Alessandro Marcello (1669-1747)
Konzert für Trompete und Streicher d-Moll

Georges Bizet (1838-1875)
Agnus Dei

César Franck (1822-1890)
Panis angelicus

Christmas Carol (Arr. Heribert Beissel)
Angels We Have Heard On High

Charles Gounod (1818-1893)
O Divine Redeemer (Repentir)

Samstag, 26. Januar 2019, Bremen

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Haydn · Saint-Saëns · Beethoven
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Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 6 D-Dur („Le matin“)

Diese Sinfonie schrieb Haydn für die exzellenten Solisten der Hofkapelle in Schloss Esterházy. Technisch und musikalisch schöpfte er aus dem Vollen. Es entstand ein kleines Wunder musikalischer Einfälle und spielerischer Finessen.

Camille Saint-Saëns

Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22
Klavier: Hinrich Alpers

An die Tradition der Wiener Klassik anknüpfend gestaltet sich dieses Konzert individuell mit einer improvisatorischen Solokadenz gleich zu Beginn des 1. Satzes und eines scherzenden Allegro anstelle eines üblichen langsamen Satzes. Ungeheuer virtuos ist das Finale, eine Art Tarantella.

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Sie zeigt einen Moment zwischen dem Abschied von Haydns Einfluss und vor dem Quantensprung in die neue sinfonische Dimension der „Eroica“. Klassische Spielarten und ein weit ausgesungenes Larghetto faszinieren.

 

Samstag, 23. Februar 2019, Bremen

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Händel · Mozart · Haydn
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Georg Friedrich Händel

Concerto grosso h-Moll op. 6 Nr. 12

In einer vom Vater und Gönner verordneten Italienreise sollte der junge Komponist die italienische Art, Melodien zu erfinden, erlernen. Auf diese Weise kam Händel auf das interessante Experiment des Concerto grosso, neben der artifiziellen Kunstbauweise Melodisches dazu zu erfinden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364

Ein Meisterwerk allererster Klasse. Die Violine pflegt eine intime Zwiesprache mit ihrer älteren Schwester, der Viola. Der Austausch von wunderbaren Gedanken kennzeichnet den 1. Satz. Im 2. Satz erreichen beide Instrumente die Grenze der Gefühle. Die fast schon romantische Tonsprache macht diesen Satz zu einem beglückenden „Sonderfall“ im Schaffen Mozarts. Da wirkt der virtuose 3. Satz fast wie eine Befreiung.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 103 Es-Dur („mit dem Paukenwirbel“)

Nicht zu verwechseln mit der Sinfonie „mit dem Paukenschlag“. Man erlebt alle Vorzüge des reifen Stils Haydns. Geheimnisvoll leitet die Pauke das Anfangs-Adagio ein. Das Variationsgeflecht des 2. Satzes ist ein Kunstwerk für sich. Die höfische Tanzmusik des Menuetts und auch der 4. Satz sind eine Klasse für sich.

 

Samstag, 23. März 2019, Bremen

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Donizetti · Schumann · Mendelssohn
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Gaetano Donizetti

Ouvertüre zu „Don Pasquale“

Eine ausgezeichnete Ouvertüre schmückt die Spieloper „Don Pasquale“. Einfallsreich und wirkungsvoll ist die Präsenz vieler Motive und Themen in buntem Neben- und Nacheinander.

Robert Schumann

Violinkonzert d-Moll

Sein Violinkonzert gehört zum festen Repertoire eines jeden Künstlers. Die edle Anmut und Melodienseligkeit geben besonders dem 2. Satz eine romantische Verträumtheit. Virtuosität ist hier Mittel zum Zweck.

Felix Mendelssohn

Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)

Seine 4. Symphonie ist das Produkt einer Italienreise, verzichtet aber auf allzu folkloristische Stimmungsbilder. Berühmt ist der balladeske 2. Satz. Der 3. Satz mit seiner anmutigen Tanzweise verströmt und verliert sich. Das Presto entwickelt sich bald zu stürmischem Trubel und macht der Namensgebung „Italienische“ alle Ehre.