WIENER KLASSIK Karlsruhe

Mittwoch, 17. Januar 2018, Karlsruhe

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Rossini · Grieg · Mozart
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Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Braucht man gute Laune: Rossini hören! Seine Ouvertüre zum „Barbier“ hat Witz, Orchestervirtuosität und Melodien zum Mitpfeifen.

Edvard Grieg

Klavierkonzert a-Moll op. 16
Klavier: Tamari Okroashvili

Das Klavierkonzert von Grieg hat 3 wunderbare Sätze. Der 1. zeigt kraftstrotzende Momente und Gesanglichkeit im 2. Thema, verarbeitet alles miteinander und zeigt als Jugendwerk schon großes formales Können. Ins „Reich der Träume“ versetzt, erfährt der Zuhörer wunderbare Melodien und schwärmerische Streicherepisoden. Sehr nordisch geprägt ist der 3. Satz, der in der Mitte ein Juwel lyrischer Innigkeit bereithält.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter-Sinfonie“) 

Im sinfonischen Schaffen Mozarts ist sie in den melodischen Einfällen der ersten 3 Sätze voller Schönheit. Der 4. Satz ist ein Meisterwerk kompositorischen Könnens hinsichtlich Polyphonie und Satztechnik.

 

Dienstag, 6. März 2018, Karlsruhe

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Mendelssohn · Beethoven · Reger
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Felix Mendelssohn

Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Mendelssohns Streben ist das Verdeutlichen eines momentanen „romantischen“ Erlebnisses. Seine Ouvertüren haben Namen, die den Hörer leiten und lenken. Seine „Hebriden“ sind das beste Beispiel. Das „Märchen von der schönen Melusine“ ist ein traumhaft schönes Stück illustrierender Musik. Hier zeigt Mendelssohn seine Erfahrung mit den Mitteln eines romantischen Orchesters.Die düstere Einleitung zeichnet die Qual der Unterdrückung der Niederlande durch Alba. Wilder Aufruhr führt zum Sieg. Das Schluss-Allegro feiert die gewonnene Freiheit.

Ludwig van Beethoven

Violinkonzert D-Dur op. 61
Violine: Ziyu He (Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum, Salzburg)

Beethovens Violinkonzert ist bei fast allen Musikern ein nie zu bezwingender Berg. Es bietet nicht die Virtuosität eines Paganini, Lalo oder Tschaikowsky. Von den gefürchteten gebrochenen Oktaven des Anfangs an sind die Läufe von einer absoluten und auch vom musikalischen Laien durchaus zu beurteilenden Klarheit. Musikalische Fehler sind wie Regelverstöße. Die Intonation muss makellos sein. Ein hervorragendes Instrument ist Grundvoraussetzung. Dieses Konzert ist nichts für Angsthasen.

Max Reger

Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Bewahren der Tradition und Wegbereitung des Neuen ist Regers Devise, hier in einer Reminiszenz an Mozarts A-Dur-Klaviersonate. Die Fuge gilt seit jeher als Zeichen hoher Kunst.