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Klassische Philharmonie Bonn e.V.
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Wiener Klassik Bonn
Maritim Hotel Bonn - Saal Maritim
Programm als pdf-Datei zum Downloaden
 
Mit Programmeinführung jeweils 17:15 Uhr
 
1. Konzert
Sonntag, 9. Oktober 2016, 18 Uhr
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84
Die düstere Einleitung zeichnet die Qual der Unterdrückung der Niederlande durch Alba. Wilder Aufruhr führt zum Sieg. Das Schluss-Allegro feiert die gewonnene Freiheit.
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Beethoven nützt die traditionelle Satzgestaltung und schreibt eine lange Einleitung mit dem musikalischen Themeninhalt des 1. Satzes. Wunderbar der 2. Satz mit seiner romantischen Attitüde. Das witzige und farbige Finale entzückt.
Florian Glemser - Klavier
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Die 7. Symphonie gehört zu den beliebtesten Werken des Meisters. Der skandierende Rhythmus des 1. Satzes gab dem Werk den Beinamen „Apotheose des Tanzes“. Den wunderbaren Gegensatz bietet der 2. Satz mit einer zunächst den Violoncelli anvertrauten Melodie. Der 3. und 4. Satz bestechen durch Virtuosität und ausgelassene Heiterkeit.
2. Konzert
Sonntag, 13. November 2016, 18 Uhr
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 70 D-Dur
Springlebendig im Dreivierteltakt kommt der 1. Satz daher. Im 2. Satz wird ein 4-Takt-Kanon auf die Reise durch das Orchester geschickt, immer wieder neu bekleidet und mit Lametta behängt. Der Kanon schaut in den Spiegel und fängt an, alles abzuschütteln, um schließlich in schöner Einfachheit das Satzende zu erreichen. Ein hübsches Menuett und ein frecher Schlusssatz beenden diese vergnügliche Sinfonie.
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Mozarts Violinkonzert ist vom Komponisten als Gelegenheitswerk zum eigenen Gebrauch verstanden worden. Wir sehen dieses Werk in seiner Fülle der melodischen Einfälle und technisch dankbaren Situationen anders. Kein Wunder, dass dieses Konzert zum eisernen Bestand jedes Künstlers und Veranstalters geworden ist. Der damaligen Mode entsprechend lässt Mozart im 3. Satz auch türkische Motive aufblitzen.
Anna Matz - Violine
Felix Mendelssohn
Symphonie Nr. 1 c-Moll
Es ist unverständlich, dass dieses entzückende Werk seltener gespielt wird. Schon alleine der Schmelz des 2. Satzes und die Brillanz des 4. Satzes zeigen die Qualität des damals noch sehr jungen Komponisten.
3. Konzert
Sonntag, 11. Dezember 2016, 18 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
Es gibt keine besinnlichere und festlichere Zeit im Jahreskreis als die Advents- und Weihnachtszeit. Kerzenschein, der Duft von Lebkuchen und Zimt rufen eine ganz besondere emotionale Stimmung hervor, die auch musikalisch in vokalen und instrumentalen Werken u. a. von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Camille Saint-Saëns mit innigen oder pastoralen Melodien, wiegendem Rhythmus und nicht wegzudenkendem Trompetenglanz ihren Widerschein findet.
Norbert Vohn - Trompete
4. Konzert
Sonntag, 22. Januar 2017, 18 Uhr
Luigi Boccherini
Sinfonie A-Dur op. 37 Nr. 4
Dieses quirlige und funkelnde Stück mit dem schwärmerischen Gestus des 2. Satzes nimmt sofort gefangen. Kompositorische Kunst und Raffinesse der Ecksätze zeigen Meisterschaft und ein gutes Stück Italianità.
Camille Saint-Saëns
Violoncellokonzert a-Moll op. 33
Sicher eines der erfolgreichsten Solokonzerte. Es gibt dem Solisten ausreichend Gelegenheit, sein technisches Können zu zeigen,weil der Komponist für dieses Instrument mit Wissen um die schönstklingenden Lagen in der Kantilene das Virtuose gleichmäßig über die gesamte Breite verteilt. Eng mit dem Orchester verknüpft ist das Miteinander ein Hörgenuss.
Alexander Hülshoff - Violoncello
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 94 G-Dur („mit dem Paukenschlag“)
Diese Sinfonie ist sicher die Berühmteste des Meisters. Damals wie heute erwartet das Publikum den einsamen Donnerschlag des Paukers, den Haydn eigentlich dem gelegentlich eingeschlummerten Publikum zugedacht hatte. Die Zensur für Aufbau, musikalischen Inhalt und technische Feinheiten kann nur heißen: eins plus.
5. Konzert
Sonntag, 19. Februar 2017, 18 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 („Eine kleine Nachtmusik“)
Mozarts „Hit“ ist unsterblich. Straßenmusiker beschränken sich nur auf den 1. Satz. Um das Werk in Gänze zu hören, muss man schon ins Konzerthaus gehen. Welchen Charme hat der 2. Satz und welche technische Finesse der 4.! Alles in allem kapituliert jeder Klassikverächter vor diesem Überfall von Ideen, Charme und Liebenswürdigkeit.
Joseph Haydn
Trompetenkonzert Es-Dur
Sein Trompetenkonzert entstand in der Zeit des schon weiterentwickelten Instrumentes. So konnte man endlich eine Kantilene wie die des 2. Satzes schreiben. Das Wunder der Möglichkeiten waren die Ventile, die in der Weiterentwicklung früher Unmögliches möglich machten.
Markus Czieharz - Trompete
Franz Schubert
Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485
Der Konviktschüler und im Domchor aktive Schubert komponierte bereits mit 16 Jahren seine 1. Symphonie, wenig später mit 19 bereits seine 5. Die Reife der Erfindung, die technische Partiturbehandlung für ein großes Orchester und die Sicherheit für Instrumenteneinsatz ist rätselhaft. Die entzückende Melodik seiner 5. Symphonie ist schwärmerisch und typisch wienerisch.
6. Konzert
Sonntag, 12. März 2017, 18 Uhr
Carl Maria von Weber
Ouvertüre zu „Oberon“
Carl Maria von Weber hatte mit seinem „Freischütz“ internationalen Erfolg. Seine „Euryanthe“ und „Oberon“ kamen allerdings nicht so schnell ins Repertoire der Opernhäuser. Die Ouvertüre zu „Oberon“ dagegen war schnell der Liebling des Konzertpublikums. Sie erzählt vieles von der nachfolgenden Handlung. Für sich gestellt ist sie ein virtuoses Orchesterwerk, das auch ohne Opernbühne seinen glänzenden Weg gemacht hat.
Max Bruch
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
Das Werk mit dem schönsten Adagio der Violinliteratur ist unsterblich. Es zeigt eine leichte Erfindungsweise und Sinn für volkstümliche Wirkung. Tiefe Innerlichkeit veredelt den 2. Satz. Futter für die Virtuosen enthält der 3. Satz in Fülle und entscheidet so den Erfolg dieses Konzertes.
Ervis Gega - Violine
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Im Zenit seines Schaffens, sein Ruhm als Komponist ist unantastbar, entschloss er sich zur Komposition einer weiteren Symphonie. Ein stolzes Thema mit Ecken und Kanten beherrscht den 1. Satz. Lieblich ist der Charakter des Seitenthemas. Der 2. Satz zeigt ein schlichtes anrührendes Grundthema. Abweichend von den Gewohnheiten der meisten Komponisten, den 3. Satz als Gegensatz zum 2. zu betrachten, lässt Brahms ihn melancholisch enden. Aus einer eigenen Welt mit Schmerz lässt Brahms den 4. Satz zart ausklingen.
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Jeweils 14 Tage vor dem Konzerttermin bei: Haus der Musik Tonger · Bonn · Acherstraße 26-28 · Tel.: 02 28 - 98 39 00
Konzert- und Theaterkasse im Kaufhof · Bonn · Tel.: 02 28 - 69 79 80
Parkbuchhandlung · Bad Godesberg · Koblenzer Straße 57 · Tel.: 02 28 - 35 21 91
Bücherstube Sankt Augustin · Tel.: 0 22 41 - 2 86 80

Veranstalter
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